Kein Geld mehr für

Gas, Öl und Kohle

Divest  und Desponsor

Kohle-, Öl- und Gasunternehmen treiben die Klimakrise weiter voran und behindern seit Jahrzehnten effektive Klimaschutzmaßnahmen. Es ist Zeit, dass unsere Institutionen Stellung beziehen und ihre Gelder aus fossilen Brennstoffen abziehen. Mit jeder Einrichtung die divestiert, wird der Kohle-, Öl- und Gasindustrie die gesellschaftliche Unterstützung entzogen.

Wenn es falsch ist, das Klima zu zerstören, dann ist es auch falsch, von dieser Zerstörung zu profitieren.

Mach Mit

Viele Lokalgruppen sind bereits aktiv und fordern ihre Städte, Kirchen, Unis oder andere Einrichtungen auf, Investitionen in Kohle, Öl und Gas zu beenden. Es gibt viele Möglichkeiten sich anzuschließen oder eine eigene Kampagne zu starten.

1. Thematische Schwerpunkte

Städte und Kommunen in Deutschland sparen in Pensionsfonds oftmals für die Renten ihrer Beamten, Richter*innen und Staatsdiener*innen. Manche Kommunen haben außerdem direkte Beteiligungen an Unternehmen. Zum Beispiel an dem Kohleriesen RWE. Münster, Bremen, Stuttgart, Göttingen und Berlin sind nur einige der Städte die in Deutschland bereits divestiert haben. Bochum verkauft nach und nach Aktien des Klimakillers RWE. Alles dank lokaler Gruppen die öffentlichen Druck aufbauen und den Klimawandel immer wieder auf die Tagesordnung lokaler Politiker*innen setzen. Mach mit bei einer der vielen Gruppen, die sich speziell für RWE-Divestment engagieren oder den Pensionsfonds ihrer Stadt Fossil Free machen wollen.

Finde eine lokale Kampagne in deiner Nähe

Auch kirchliche Einrichtungen haben oftmals ein millionenschweres Vermögen. Viele Kirchen haben bereits Anlagekriterien, die ethisch problematische Industrien wie die Waffenindustrie oder Kinderarbeit ausschließen. Doch Kohle-, Öl- und Gasinvestitionen sind meist noch Gang und Gäbe. Finde hier heraus, wie Kirchen-Divestment funktioniert.

Du möchtest mehr erfahren? Schreibe der AG fossil Free kirche

 

Nicht jede Hochschule in Deutschland hält Aktien oder anderes Kapitalvermögen. Doch es gibt tatsächlich einige Stiftungsuniversitäten, die Millionenbeträge in Aktienfonds stecken, um sich Rücklagen aufzubauen. Dazu gehören u.a. die Unis in Göttingen, Heidelberg, Freiburg, Münster, München, Berlin und Tübingen. Hier finden sich weitere Stiftungsunis. Im Zweifel fragt einfach direkt bei eurer Hochschulverwaltung nach. Wenn eure Uni Geldanlagen hat, aber keine ethisch-ökologischen Anlagekriterien, ist es so gut wie sicher, dass sie auch in Kohle, Öl und Gas investiert. Häufig haben Hochschulen auch Sponsorverträge. Dies sollte relativ leicht herauszufinden sein, da Sponsoren i.d.R. öffentlich bekannt sind. Schau mal nach, ob ein Unternehmen mit einem klimaschädlichen Geschäftsmodell dabei ist.Zur Zeit haben wir Uni-Kampagnen in Göttingen, Kasssel, Freiburg und Münster. Die Uni Münster hat als erste Hochschule einem teilweisen Divestment zugestimmt. Sieh dir dazu diesen offenen Brief von Uni-Profs und Angestellten an. Wir sind gespannt welche Uni als nächstes folgt.

Finde eine lokale Kampagne in deiner Nähe

Auch Bundesländer investieren in Pensionsfonds (oft Versorgungsrücklage genannt). Berlin und Bremen sind Vorzeigebundesländer und investieren nicht mehr in Kohle, Öl und Gas. Bei den anderern ist  noch Luft nach oben. Schau dir diese Seite an, wenn du dein Bundesland divestieren willst.

Divestment-Kampagnen gibt es in den unterschiedlichsten Sektoren. Kürzlich hat zum Beispiel die Handelskammer Hamburg entschieden, nicht mehr in Kohle zu investieren. Es gibt Divestment-Kampagnen für die Pensionsfonds der Ärzt*innen und Journalist*innen. Der Kreativität sind wirklich keine Grenzen gesetzt. Alle Einrichtungen die Geld anlegen sind potentielle Ziele.

2. Trage dich in unsere Email-Liste ein, damit du Neuigkeiten erhältst und von weiteren Gelegenheiten zum mitmachen erfährst.

3. Sieh dir diese Kartean und finde heraus, ob eine Kampagne in deiner Nähe ist, bei der du mitmachen kannst.

4. Starte deine eigene Gruppe und organisiere dein erstes Treffen. Du kannst ganz einfach anfangen, indem du ein paar Freund*innen und Bekannte einlädst. Folge diesem Link, um dein Treffen anzumelden – Wir melden uns dann bei dir, um dich zu unterstützen. Dieser Leitfaden erklärt, wie du am besten vorgehen kannst.

5. Du willst aktiv werden und möchtest unsere Unterstützung, Tips und Tricks? Dann melde dich beim Movement Support Team – wir helfen und beraten dich gerne.

FallBeispiel:

Fossil Free Berlin

2016 wurde Berlin, das erste Bundesland, welches Investitionen in die Klimakiller Kohle, Öl und Gas beendete.

Ein Riesenerfolg für die lokale Fossil Free Gruppe, die entschlossen und mit viel Kreativität auf dieses Ergebnis hingearbeitet hatte.

Erfahre mehr über den weg zum erfolg

Anmeldung

Organisiere eine Fossil Free-Veranstaltung

Egal ob du schon Erfahrung als Veranstalter*in gesammelt hast oder gerade erst nach Rise for Climate anfängst: Du kannst Leute zusammentrommeln und eine Welt ohne fossile Brennstoffe fordern und aufbauen. Fang einfach direkt vor deiner Haustür an. Wenn du dich dafür interessierst, Leute zu einer Aktion bei dir vor Ort zu animieren, melde dich jetzt an!

In jeder Stadt und jedem Dorf wollen wir uns besonders nach Rise for Climate gemeinsam dafür einsetzen, dass diese Bewegung wächst, und das weltweit.

Wir stellen alles bereit, was du brauchst, um eine erfolgreiche Veranstaltung durchzuführen und deine Kampagne vor Ort in Gang zu setzen.


Veranstaltungsideen:

 

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Mit dieser Aktion stimmst du unseren allgemeinen Geschäftsbedingungen und Datenschutzrichtlinien zu. Du kannst dich jederzeit wieder abmelden.

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