#RausAusRWE

Kein Geld mehr für den Klimakiller Kohle

In NRW werden die Rufe nach Divestment laut. Immer mehr Aktive fordern ihre Kommunen auf, städtische RWE-Aktien zu verkaufen und sich so von dem Kohleriesen RWE zu distanzieren und ein Zeichen für den Erhalt des Hambacher Forstes zu setzen.

Solange die Kommunen noch RWE-Aktien halten, profitieren sie vom Geschäft mit dem Klimakiller Kohle und unterstützen indirekt die Räumung und Rodung des Hambacher Forstes.

Viele NRW Kommunen, Sparkassen und Landschaftsverbände halten trotz des dringend notwendigen Kohleausstiegs und RWE’s Eskalationsstrategie im Hambacher Forst RWE-Aktien in Millionenhöhe.

Im Folgenden findet ihr eine Zusammenfassung der 2018 recherchierten Verflechtungen der Lokalpolitik mit RWE. Es gibt Anzeichen, dass diese langsam bröckeln, denn das komplizierte Netzwerk aus Beteiligungsgesellschaften wird zunehmend aufgelöst. So haben die Kommunen wieder Handhabe über die Aktien und können sie verkaufen. Und im Lichte der Eskalation im Hambacher Forst durch RWE und die NRW-Landesregierung ist es dringend notwendig zu handeln. Der zivilgesellschaftliche Druck auf Städte und andere Institutionen mit RWE-Beteiligung muss aufrechterhalten werden.

Werde aktiv:

  1. Versende den Brandbrief an Kommunen.
  2. Zeichne eine Petition.
  3. Schließe dich einer #RausAusRWE-Kampagne an oder starte eine eigene. Melde dich beim Movement Support Team bei Fragen und für Unterstützung.
  4. Siehe dir die Videos an und teile sie.

Der Brandbrief

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Gemeinsam mit Lokalen Fossil Free Gruppen fordern wir Kommunen auf, Stellung zu beziehen und die Aktien des Klimakillers RWE zu verkaufen.

Mach mit, lade den Brief hier runter, drucke ihn aus und sende ihn an Adressen aus dieser Liste.

Hilf mit, den Einfluss von RWE auf Kommunal- und Bundespolitik zu schwächen. Indem Kommunen sich von RWE-Aktien trennen, entziehen sie dem Kohlekonzern ihre Unterstützung. So kann der Kohleausstieg vorangebracht werden und der Hambacher Wald bleiben.

Unterzeichne die #RausAusRWE Petitionen

 

Starte oder unterzeichne eine Petition

 

„Wenn es falsch ist das Klima zu zerstören, ist es falsch von dieser Zerstörung zu profitieren.“

Städte, Kommunen, Landkreise und Sparkassen, überwiegend in NRW, sind mit kapp unter 25 % einer der größten Anteilseigner an RWE und unterstützen somit ein klimaschädliches Geschäftsmodell. Die Städteregion Aachen hat es vorgemacht: Statt in eine Technologie von Vorgestern zu investieren, steckt die Region einen Teil der Erlöse aus dem RWE-Aktienverkauf in sozialen Wohnungsbau. Ein tolles Vorbild für die Region.

Dies ist eine gemeinsame Kampagne von

gp_logo+claim01   &     ff-logo-orange.

Hier findet ihr die #RausAusRWE-Lokalgruppen und ihre Kontaktdaten.

Sieh dir die #RausAusRWE-Videos an und teile sie in sozialen Netzwerken

 

Diese Kommunen investieren in RWE.

Greenpeace Köln und Fossil Free haben ein  unübersichtliches Netzwerk aus Beteiligungsgesellschaften und kommunalen Investoren aufgedeckt. Diese Info wird dir bei einer Kampagne nützen.

Die größten RWE-Aktionäre 

Das Netzwerk aus Beteiligungsgesellschaften

Die Übersichtskarte

Die Ergebnisse der aktuellen Recherche von Greenpeace Köln und Fossil Free Köln zeigen, dass Kommunen ihre Aktien aus den RWE-Beteiligungsgesellschaften herausziehen und diese auflösen

Vor zwei Jahren hatten wir die Verflechtungen der 24 RWE-Beteiligungsgesellschaften aufgedeckt. Diese wurden von Kommunen und Landschaftsverbänden größtenteils 2013 gegründet, um mit einem „Steuertrick“ keine Körperschaftssteuer und Gewerbesteuer zahlen zu müssen. Seitdem ist einiges geschehen.

Kommunen, die ihre RWE-Aktien vollständig oder zum Teil veräußert haben:
Stadt Bochum – 4,4 Mio. – Oktober 2016 & Juni 2017
Kreis Wesel – 1 Mio. – März 2017
Stadt Mülheim – 1 Mio. – August 2017
Stadt Herne – 450.000 – Herbst 2017
Kreis Siegen-Wittgenstein – 2,4 Mio. – Juni 2018

Damit gibt es für die RWE-Kommunen kein Steuerprivileg mehr

Derzeit ist zu beobachten, dass immer mehr Kommunen ihre RWE-Aktien aus den RWE-Beteiligungsgesellschaften herausziehen, um sie wieder in der eigenen Verfügungshoheit zu haben. So erfolgt derzeit eine Kettenverschmelzung der meisten RWE-Beteiligungsgesellschaften mit der „RW Holding AG“, die selbst anschließend liquidiert wird.
Die Kommunen, die ihre RWE-Aktien in die „Kommunale Energie-Beteiligungsgesellschaft Holding AG“ eingebracht haben (Dortmund, Hochsauerlandkreis, Landschaftverband Westfalen-Lippe), haben Ende 2016 die Konsortialvereinbarung geändert. Durch einseitige Willenserklärung können sie nun mit einer Frist von drei Monaten kündigen und ihre Aktien zurückerhalten.

Kommunen sollten jetzt Ihre RWE-Aktien verkaufen

Wir stellen uns die Fragen, wie tief der RWE-Aktienkurs wohl fallen wird, wenn die „Kohlekommission“ Ende dieses Jahre ein Datum für den Kohleausstieg vorschlagen wird. Wir gehen davon aus, dass sich dieser extrem heiße und trockene Sommer, die erneute Diskussion über die Einführung einer CO2-Steuer und die Verschärfung der Emissionsgrenzwerte für Kohlekraftwerke auf den Kurs der RWE-Aktie erheblich auswirken wird. Die Kommunen sollten sich aus finanzieller Sicht ernsthaft die Frage stellen, wie lange die RWE-Aktien noch haltbar sind.

Kein öffentliches Geld für Kohleunternehmen

RWE mit seinen zahlreichen Braun- und Steinkohlekraftwerke sollte nicht länger durch Kommunen unterstützt werden. Durch die Braunkohletagebaue werden auch heutzutage noch ganz Dörfer zwangsumgesiedelt und wertvolle Wälder und Äcker unwiederbringlich zerstört.
Ein Unternehmen wie RWE, welches statt alte Kohlekraftwerke abzuschalten sogar ein neues Braunkohlekraftwerk in Niederaußem plant, handelt gegenüber dem Klima, der Umwelt und uns Menschen im höchsten Maße unverantwortlich.

Deshalb sagen wir: Raus Aus RWE! Divest now!

Mehr Wege den Hambacher Forst zu unterstützen, findest du, indem du auf das Bild klickst.

Kontakt

Klicke auf das Bild unten, um zum Kontaktformular zu kommen.

Blogs der #RausAusRWE Kampagne

Der RWE-Sumpf in den Kommunen- why we rise in Essen

Wir erleben einen Sommer, der auch uns in Mitteleuropa einen Vorgeschmack auf die katastrophalen Folgen des Klimawandels gibt, die für andere Teile der Welt schon alltäglich geworden sind. Viele Menschen wollen daher, dass sich etwas tut und die Bundesregierung endlich handelt, damit Deutschland seine Klimaziele einhält.

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