Aus Sorge um unseren gemeinsamen Planeten

Keine Investitionen mehr in Klimasünder!

 

 

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„Wir wissen, dass die Technologie, die auf den sehr umweltschädlichen fossilen Brennstoffen – vor allem von Kohle, aber auch von Erdöl und…Gas – basiert, fortschreitend und unverzüglich ersetzt werden muss” (Papst Franziskus, Laudato Si, 165)

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Überall auf der Welt kämpfen Glaubensgemeinschaften an vorderster Front gegen den Klimawandel. Denn die Bewahrung unseres gemeinsamen Planeten ist ein zentrales Anliegen der meisten Religionen.

Wenn die verheerenden Folgen der Klimakrise begrenzt werden sollen, dann muss die Förderung und Nutzung fossiler Energieträger aufhören – ein „business as usual“ der Öl-, Gas- und Kohleunternehmen darf es nicht mehr geben. Darum entschieden sich bereits viele Kirchen, Kirchenbanken, Hilfswerke und andere Investoren auf der ganzen Welt ihre Gelder aus Unternehmen abzuziehen, die fossile Brennstoffe fördern oder vertreiben. Jeden Monat kommen neue Divestment-Entscheidungen hinzu.

2018 wird das Jahr sein, in dem wir enger mit Kirchen und Glaubensgemeinschaften in Deutschland zusammenarbeiten werden, um gemeinsam ein Zeichen gegen die fossile Brennstoffindustrie zu setzen und für eine bessere und gerechtere Zukunft mit 100% Erneuerbare Energien zu kämpfen.

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Kirchendivestment – Mitmachen!

Es gibt bereits Mitglieder von Gemeinden, Glaubensgemeinschaften und lokalen Fossil Free Gruppen, die aktiv sind, um Kirchen zu bewegen, ihre Investitionen aus klimaschädlichen Unternehmen der Öl-, Gas und Kohleindustrie abzuziehen.

Es sind Menschen geleitet vom Glauben und geleitet von Werten wie Gerechtigkeit, Mitmenschlichkeit und der Bewahrung unseres gemeinsamen Planeten. Vor allem – es sollen mehr werden. Wir brauchen auch dich in dieser Bewegung. Mach mit für eine gerechte Energiewende hin zu 100 % Erneuerbare für alle. Angesichts der Dringlichkeit des Klimawandels wollen wir diese Bemühungen intensivieren und Kirchen dazu auffordern, ihre Investitionen in Einklang mit ihren Werten zu bringen.

Du kannst dazu beitragen! Lese diese Anleitung zur Durchführung einer Divestment-Kampagne in eurer Gemeinde.

Bisherige Erfolge in Deutschland und weltweit

Die katholische Kirche setzt sich für ethische Investitionskriterien ein. In seiner im Juni 2015 veröffentlichten Enzyklika Laudato Si’: Über die Sorge für das gemeinsame Haus erklärt Papst Franziskus sehr genau, dass „Die Anstrengungen für eine nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen […] kein nutzloser Aufwand (sind), sondern eine Investition, die mittelfristig andere wirtschaftliche Gewinne bieten kann.” (LS 191)

Im Oktober 2017 hat ein Zusammenschluss 40 katholischer Institutionen aus 11 Ländern bekanntgegeben, seine Gelder aus Kohle, Öl und Gas abzuziehen – die bisher größte gemeinsame Divestment-Bekanntmachung katholischer Organisationen! Unter den Institutionen befindet sich die deutsche Bank für Kirche und Caritas eG. Sie ist eine der ersten katholischen Banken der Welt, die diesen Schritt begeht.

 

Weitere gemeinsame Ankündigungen sind für 2018 geplant. Bistümer, kirchliche Institutionen und Einrichtungen in Deutschland haben also noch eine Chance, sich diese Bewegung anzuschließen und mit gutem Beispiel voran zu gehen, indem sich öffentlich zu Divestment bekennen und ihre Investitionen aus fossilen Energieunternehmen abziehen. Der Ausstieg aus fossilen Energien würde zeigen, dass die Ausbeutung fossiler Energiereserven moralisch nicht mehr akzeptabel ist und dass schnelles, entschlossenes Handeln hin zu 100% Erneuerbare Energien möglich und nötig ist.

Nachdem im November 2016 die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) durch einen Beschluss sowohl die EKD als auch alle ihre Kirchengemeinden bat, ihr Anlagekapital nach und nach aus der Kohle-, Öl- und Gasunternehmen abzuziehen, reagierten die ersten Landeskirchen und setzten den Beschluss praktisch um.

Seit Januar 2017 schließt die Evangelische Landeskirche Berlin-Brandenburg-schlesische-Oberlausitz Unternehmen aus ihren Investitionen aus, die „Atomenergie produzieren oder die in ihrer Wertschöpfungskette Umsatzanteile von mehr als 30% aus den fossilen Brennstoffen Kohle, Erdöl und Erdgas generieren”.

Die Evangelische Landeskirche Hessen-Nassau ist bereits im November 2015 den Schritt gegangen und gehört damit zu den Vorreitern in Deutschland.

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